Geschichte

Chronik:
Aus der Taufe gehoben wurden die Lämplsänger (= ursprünglicher Name) im Jahre 1998 anläßlich einer Hochzeitfeier in ihrem Heimatort Gummer. OK, ja es stimmt, damals waren noch vier Jungs aus Welschnofen dabei, aber von denen redet heute kaum noch jemand.

Sie eroberten sich schnell ein Publikum mit dem gekonnten Nachsingen klassischer Tiroler-Sounds, lateinischer Messen und bayrischer Ohrwürmer. Die Folge: immer mehr Heiratshungrige buchten die talentierten Vier und an Aufhören war nicht mehr zu denken.

Die Lämplsänger avancierten schnell vom unbekannten zum bekannten Geheimtip und schließlich kam die Chance zum Durchbruch mit einem Fernsehauftritt beim ZDF-Sonntagskonzert im Jahr 2001.

Nach diesem steilen Karrierestart kam ... der erste Rückschlag. Michl, frisch verheiratet und nach Petersberg emigriert, kriegte Proben und Termine nicht mehr unter Dach und Fach und mußte notgedrungen aufhören. Das komplette Aus drohte.
Fieberhaft wurde nach Ersatz gesucht. Erst nach unzähligen Castings wurde ein geeigneter Kandidat gefunden: Rudi aus Welschnofen.

Mit der Jahreshauptversammlung 2002 wurde der Neustart der Lämplsinger (= heutiger Name, den Unterschied merkt eh niemand) beschlossen und seitdem arbeiteten sich die Vier wieder beständig nach oben.
Das Repertoire wurde sprachlich, stilistisch und choreographisch erweitert und kann mittlerweile zu Recht als international bezeichnet werden.

Mitte 2005 ist aus dem Quartett dann ein Quintett geworden.
Michl ist wieder zurückgekehrt (nachdem er sich endlich einen Terminplaner gekauft hat) und bereichert nunmehr nicht nur die Gesänge der Gruppe.
2006 wurden nicht sehr viele Termine wahrgenommen, weil wir das gesamte Repertoire auf die neuen Möglichkeiten abstimmen mußten. Außerdem wurde einige anspruchsvollere Stücke in Angriff genommen (ich sag hier nur mal: Kaktus), ein paar 'ungeliebte' Lieder aussortiert und auch sonst gab es viel zu tun.

2008 kam dann der nächste Rückschlag:
Rudi wandert aus dem Eggental aus und hat sich daher entschlossen, die Gruppe zu verlassen.
Wir möchten uns bei Dir, lieber Rudi herzlich bedanken für die tollen Erlebnisse, die wir gemeinsam hatten!!

Ja, und so treten die Lämplsinger seitdem wieder in ihrer ursprünglichen Formation auf:
Heini, Valentin, Jochen und Michl.

Und wenn Ihr genau hinhört, werdet Ihr uns sicher irgendwann mal irgendwo hören, also wir freuen uns auf Euch...


Hier noch etwas Wahrheit, in aller Kürze:

Alles begann bei einer Hochzeitsgaudi vor einigen Jahren, als in Gummer ein Lehrer heiratete, der im Dorf von allen der "Lämpl-Lehrer" genannt wird. Der Spaß beim Singen und vor allem bei der jedes Mal fast zwangsläufig folgenden ‚Lumperei' war so groß, dass beschlossen wurde auf alle Fälle weiterzumachen.
Der Name war, wen wundert's, in Anlehnung an den "Lehrer Lämpl" schnell gefunden. Es folgten Auftritte bei Hochzeiten, Festen u. ä. bis zum bisherigen Höhepunkt im Jahre 2001 mit einer Fernsehaufnahme für das ZDF-Sonntagskonzert.
Seit 2008 besteht die Gruppe nun in der heutigen Formation: Heini, Jochen, Valentin und Michl aus Gummer. Das Repertoire der Truppe reicht mittlerweile querbeet durch alle Stilrichtungen von lustig, frech über heimattrunken bis anspruchsvoll und witzig.
Freude am gemeinsamen Singen und Spaß bei den Auftritten sind unverkennbar die Markenzeichen dieses närrischen Haufens.